Ein gemischter Farm-to-Table-Container für Europa – Teil 3
- 16. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Seit der Container-Ankunft in Deutschland sind gute vier Monate vergangen und mittlerweile befinden sich die neuen Kaffees und Kaffeekirschen (Cascara) bereits in unseren Produkten. Für Geschäftskunden haben wir einen neuen Produktkatalog implementiert.
Auch auf der letzten Etappe galt es aber zunächst, gewisse Herausforderungen zu überwinden:
Unsere neue Struktur in Deutschland mit Zollager in Bremerhaven erforderte die Etablierung neuer Prozesse, um Waren in die EU zu importieren bzw. in die Schweiz weiterzusenden
Die Konflikte im Nahen Osten führten zu erhöhten Transportkosten und teilweise Verspätungen
Eine Palette fiel in einem Zwischenlager um, wodurch wir Teile der Ladung nicht mehr nutzen konnten und auch hier wieder Verzögerungen in Kauf nehmen mussten
Es zeigt sich also, was ein Sack Kaffee alles durchmacht, bevor wir ihn trinken können und welche Verbesserungsmöglichkeiten wir noch für die Zukunft haben. Farm-to-table ist jedenfalls nichts für schwache Nerven.

Mit der notwendigen Hartnäckigkeit liessen sich aber folgende Resultate erzielen:
Wir sind offiziell in Deutschland bei Zoll und Finanzamt gemeldet und können damit neben der Schweiz auch die ganze EU beliefern. Dies beschränkt sich momentan noch auf ganze Säcke Rohkaffee und Kaffeekirschen und die ersten Lieferungen wurden bereits ausgeführt (dazu bald mehr im Bereich neuer Partnerschaften) - Produktmuster können ab sofort bezogen werden (s.u.)
Der Nachschub aus Brasilien und das Inventar in Europa sind gesichert und geben uns eine grosse Flexibilität
Wir konnten fast alle unsere Preise bestehender Produkte halten, da die Effizienzen in der Logistik und auch positive Wechselkursentwicklungen den drastischen Preisanstieg der Rohkaffees grösstenteils kompensierten. Bei unserer Kaffee-Hausmischung "Fine Brazil" setzen wir hingegen eine leichte Preiserhöhung von CHF 25 pro kg auf CHF 28 pro kg um.



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